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Ja, man mag bemängeln, dass knapp 8.500 Radfahrer am gestrigen Freitag eine lächerlich geringe Zahl im Gegensatz zu 62.000 Kraftfahrzeugen nebenan auf der vierstreifen Straße „An der Alster“ sind.

Es muss wohl an der schönen Aussicht auf die Alster liegen, dass der Radverkehrsanteil immerhin bei für Hamburg untypischen zwölf Prozent liegt — an der Infrastruktur kann’s nicht liegen: In beiden Fahrtrichtungen teilen sich Radfahrer einen anderthalb Meter breiten Radweg, der sich zwischen Straßenbegleitgrün und parkenden Kraftfahrzeugen entlangschlängelt; unnötige Konflikte mit Fußgängern inklusive.

Normalerweise kratzt der Radverkehrsanteil erst an besonders warmen Werktagen im Sommer an seiner Belastungsgrenze — aber nicht, wenn es im Frühjahr mal ein paar Grad mehr werden.