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Guten Morgen, Fahrradstadt!

Guten Morgen, Fahrradstadt!

Wer parkt denn hier eigentlich so? Alles Radfahrer, die auf eine Reaktivierung der Alsterfähre warten und schon mal einen Parkplatz reservieren? Oder sind das die Rückstände des morgendlichen Ausflugs an die Alster, bevor das schöne Fahrradwetter nur noch durch die Fensterscheiben beträumt werden kann?

Ganz entspannt

Ganz entspannt

Radfahrer und Fußgänger kommen angeblich entspannter zur Arbeit als Kraftfahrer. Öh, joa — bei der Aussicht ganz bestimmt.

Du radelst gern in Hamburg?

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Fahrradbrücke

Fahrradbrücke

Morgendlicher Berufsverkehr auf der Fahrradbrücke über dem Isebekkanal.

Wofür? Dafür!

Wofür? Dafür!

Eine so genannte Zeitung mit vier großen Buchstaben regt sich über die Hamburger Radverkehrsbeauftragte auf. Eine ausgewogene Analyse von Kirsten Pfaues Arbeit darf man nicht erwarten, stattdessen gibt’s noch Schelte vom politischen Gegner, aber whatever, für ein paar wütende Klicks auf facebook wird’s wohl reichen.

Obiges Foto dürfte als Gegenargumentation für den Artikel vollends genügen.

Eins, zwei, Polizei

Eins, zwei, Polizei

Heute ist wohl Großkontrollen-Montag bei der Polizei. Natürlich spielt da auch der Radverkehr eine total große Rolle und wie das halt so ist mit Polizeikontrollen und dem Radverkehr, jaja, so geht das halt auch mal wieder schief.

Oben an der Christuskirche beispielsweise stand die Polizei bereit und fischte Gehwegradler, Radfahrer mit Kopfhörern oder Rot-Grün-Schwäche aus dem Verkehr. Soweit, so gut, man scheint das wohl für nennenswerte Faktoren in der Unfallstatistik zu halten.

Dass gleichzeitig ein Fahrzeug der Hochbahn mit einem seltsamen Manöver auf einem Radweg einparkte, dabei vor den Augen der Ordnungsmacht frontal auf einige Radfahrer zufuhr und für eine nicht unerhebliche Gefährdung sorgte, interessierte leider niemanden. Irgendwo muss der ja schließlich parken, außerdem ist Rücksicht ja keine Einbahnstraße, sondern gilt natürlich auch für Radfahrer — dummerweise tauchen solche lustigen Manöver im Gegensatz zu Kopfhörern durchaus häufiger in der Unfallstatistik auf.

Dass die Polizei ihre eigenen Fahrzeuge in unmittelbarer Nähe im Kreuzungsbereich abstellte und damit einen astreinen toten Winkel konstruierte, äh, ja, interessiert natürlich auch niemanden: Man darf ja in die Weidenallee aufgrund von Bauarbeiten ohnehin nicht einbiegen. Dumm nur, dass man weder Absperrung noch Beschilderung sehen kann, denn davor parken ja zwei Fahrzeuge der Polizei. Ehrlich, einerseits warnt man Radfahrer andauernd vor dem toten Winkel, aber wenn Kontrolltag ist, dann geht das auch so, weil… man in die Straße eh nicht abbiegen darf?

Oh, und dann ging das lustige Spielchen noch weiter unten am Millterntor, wo sich die Polizei auf dem Radfahrstreifen zu einer Kraftfahrzeugkontrolle postiert hatte. Es ist schon ziemlich albern, an der einen Kontrollstelle das Gehwegradeln zu ahnden, an der nächsten aber den Radweg zu versperren und damit die ordnungswidrige Gehwegradelei zu provozieren… während gleichzeitig auf der anderen Seite der Kreuzung mal wieder bei beinahe jeder einzelnen Grünphase die Fahrradfurt versperrt wird und sich der Radverkehr zwischen den Stoßstangen hindurchschlängeln darf, immer mit dem Risiko, dass eines der Fahrzeuge gleich einfach so ohne Blick nach links und rechts weiterfährt?

Ja, von einer Fahrradstadt sind wir in Hamburg wohl noch weit entfernt. Aber Hauptsache ist doch, dass die Speichenreflektoren sitzen.

Guten Abend!

Guten Abend!

Mal wieder alles für die Fahrradstadt dabei: Alster, Telemichel und zwei Räder.

5.423

5.423

Jajajaja, es ist Frühling. Obwohl Petrus den Start in den Tag verpasste, leisteten die Hamburger Radfahrer einen ganz mutigen Vertrauensvorschuss und stiegen wieder aufs Rad. Lohnt sich, klar, bei dem Wetter — doch der Radweg „An der Alster“ ist mit knapp 8.500 Radfahrern am heutigen Tag schon hart an seiner Belastungsgrenze. Und das, bitteschön, Mitte März!

Er ist’s!

Er ist’s!

Mit dem Rad zur Alster und in den Sonnenuntergang schauen.

Fahrradleichen
Krokusblüte

Krokusblüte

Von allen vier Seiten eingerahmt von insgesamt zehn Fahrstreifen wachsen diese Krokusse zwischen Millerntor und Michel. Eigentlich schade drum: Im dichten Stadtverkehr hat kaum jemand Zeit, die Blütenpracht zu bewundern.

Und außerdem: Wer will schon direkt an der Hauptverkehrsachse wohnen?