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Parken am Michel: Plötzlich kostenpflichtig

Parken am Michel: Plötzlich kostenpflichtig

Donnerwetter: Kaum berichtet DIE WELT, dass es mit dem kostenlosen Parken in Hamburg bald vorbei sein könnte, schon taucht direkt am Michel dieser Kerl auf. Da fackelt Hamburg wohl echt lange.

Die Säule hat sich ein bisschen dunkel gekleidet, so wie sie da am Radweg steht, und es bleibt abzuwarten, ob die Warnbake, die übrigens in jeder Hinsicht verdreht aufgestellt wurde, zur Dauereinrichtung wird.

So viel wird sich allerdings nicht ändern: In Hamburg wird im Sinne der autogerechten Stadt das Falschparken eher selten geahndet. Es erscheint drum eher unwahrscheinlich, dass die Stadt plötzlich den Rahmen der theoretisch möglichen Parkgebühren ausschöpft und fehlende Parkscheine bemängeln wird.

Achterbahnfahrt

Achterbahnfahrt

Beim Schlendern über den Dom, das Fahrrad wurde natürlich vorschriftsmäßig geschoben, kam ich um diesen Kalauer nicht vorbei: Ich brauche nicht mit der Achterbahn fahren, ich habe ja die Hamburger Radwege.

Du radelst gern in Hamburg?

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TRANSCIMBRICA

TRANSCIMBRICA

Hamburg–Skagen–Hamburg: Eine unglaubliche Strecke, 1.339 Kilometer und endlose Stunden im Sattel. Los ging’s pünktlich um 0.01 Uhr: Viel Spaß in den nächsten Tagen!

Fahrradcafé

Fahrradcafé

Ein schöner Haufen Fahrräder kurz vor dem Aufbruch nach Skagen. Wahnsinnstour!

Fußballfahrradgaderobe

Fußballfahrradgaderobe

Irgendjemand meinte mal, man könne nicht mit dem Rad zum Stadion fahren, weil… och, es in Hamburg ständig regnet und das Fahrrad geklaut würde und man nach dem zweiten Bier nicht mehr fahren könne und so weiter und so fort.

In der mittlerweile zweiten Saison steht bei Heimspielen vor dem Millerntorstadion die mittlerweile recht bekannte Fahrradgarderobe und bewacht bis zu 200 Räder.

Und wenn man sich das so ansieht, scheint es an Akzeptanz nicht zu mangeln — obwohl es drumherum kaum einen freien Laternenpfosten gab. Da geht noch einiges!

Fahrradfreundliches Hamburg: Jahrmarkt ist für alle da!

Fahrradfreundliches Hamburg: Jahrmarkt ist für alle da!

Da soll noch mal jemand der Stadt Hamburg vorwerfen, sie kümmere sich nicht genug um die Belange des Radverkehrs. Nachdem in der Vergangenheit bereits das Radfahren auf dem Dom gestattet war, versucht man pünktlich zum bald beginnenden Frühjahrsdom den Radverkehr noch stärker ins Geschehen einzubinden.

Entlang der Glacisschaussee müssen Radfahrer an einem kostenlosen Hindernisparcours teilnehmen und zwischen holperigen Metallplatten und plötzlich umkippenden Zäunen balancieren. Das Befahren des Radfahrstreifens ist momentan kraft der Beschilderung nicht gestattet.

Das Erlebnisangebot besteht montags bis donnerstags, an den Wochenenden wird die Glacischaussee wieder zugunsten parkender Kraftfahrzeuge für den Radverkehr gesperrt. Gutscheine für den Familienmittwoch oder von Radio Hamburg sind für diese Attraktion leider nicht gültig.

Genug gelacht: Diese Gefahrenstelle wurde bereits der Polizei gemeldet.

Volle Kraft zurück bei Tempo 30

Volle Kraft zurück bei Tempo 30

Die Bundesregierung wollte eigentlich die Einrichtung von Tempo 30 an Schulen, Krankenhäusern und ähnlichen schützenswerten Einrichtungen erleichtern. Der Verkehrsausschuss des Bundesrats hält davon leider nicht so viel und empfiehlt einen Großteil des Vorhabens zurückzudrehen. In den Begründungen steckt allerdings noch viel antiquitiertes Gedankengut der autogerechten Stadt: Dem motorisierten Verkehrsteilnehmer wären weitere Geschwindigkeitsbeschränkungen häufig nicht zuzumuten. Mehr dazu bei Radverkehrspolitik: Tempo 30: Sicherheit nur dort, wo sie keinen stört

Fahrradstadt ahoi! Freie Fahrt an der Hoheluftbrücke

Fahrradstadt ahoi! Freie Fahrt an der Hoheluftbrücke

Der Unfallschwerpunkt an der Hoheluftbrücke wurde endlich entschärft: Die Durchfahrt aus der Isestraße auf den Grindelberg ist momentan gesperrt, auf dem Radweg entlang des Grindelberges kann nach Herzenslust geradelt werden — keiner übersieht, bedrängelt oder blockiert dort den Radverkehr. Kraftfahrer auf der Isestraße müssen momentan unter dem U-Bahn-Viadukt wenden und einen Umweg in Kauf nehmen.

Leider währt die Freude nur ein paar Tage lang: Die dortige Fahrrad-Infrastruktur wird nach nur einem halben Jahr ein weiteres Mal umgebaut — ob es besser wird, sei mal dahingestellt

Der schönste Parkplatz von allen

Der schönste Parkplatz von allen

Eigentlich wurde hier noch in jüngster Vergangenheit geparkt. Selbst die Holzpfosten wurden im Interesse einer Parkmöglichkeit hin und wieder beseitigt. So groß der Parkdruck aber auch sein mag: Seitdem die Krokusse durch die Erde gebrochen sind, stellt dort niemand mehr seine Karre ab.

Montagmorgen-Symbolbild

Montagmorgen-Symbolbild

Jeden Montag der gleiche Spaß: Die Fahrradinfrastruktur entlang der Feldstraße ist zwar ganz manierlich ausgebaut, aber jeden Montag begegnet man als Fahrradpendler den Hinterlassenschaften des Wochenendes. Das vermiest den Weg ins Bureau trotz pannensicherer Reifen immer wieder, zumal der Kram auch gleich mehrere Tage liegen bleibt, bis ihn jemand zur Seite kehrt.